Geschichte
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Das Lörmecke-Wasserwerk wurde 1933 zunächst als "Wasserwerk-Zweckverband der Kreise Lippstadt, Soest und Arnsberg" mit dem Ziel gegründet, die unter Wassernot leidenden Gemeinden am Haarstrang ausreichend mit Wasser versorgen zu können. Dies sollte auch zu einer wirtschaftlichen Stärkung dieses landwirtschaftlich strukturierten Raumes beitragen. Doch die Wassergeschichte um die Lörmecke-Quellen begann schon früher. |
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Man verlor die Quellen aber nicht aus den Augen. Sie wurden weiterhin beobachtet und ihre Abflussmengen erfasst. |
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1925 Auf Grund der Beobachtung, dass der Grundwasserstand im Trockenjahr 1921 in einer bestimmten Tiefe zur Ruhe kam, wurden 1925 und 1927 geologische Gutachten der Lörmecke-Quellen erstellt. Nach diesen Gutachten schien die Wasserfassung 8 Meter unterhalb der oberirdischen Quellaustritten Erfolg versprechend. |
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1929 Bis zur Gründung des "Zweckverband Lörmecke-Wasserwerk" hielt der Kreis Lippstadt das Wasserrecht zur Förderung von 5.200 m³/Jahr. |
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1930 Das Kulturbauamt Lippstadt entwickelte ein Konzept, das vorsah, 31.000 Einwohner in 72 Gemeinden mit Wasser aus der Lörmecke-Quelle zu versorgen (kalkulierter Wasserpreis: 34 Pfennig/m³). Auf Grund der wirtschaftlich unsicheren Lage schlossen sich aber selbst nach Zusage der Unterstützung durch alle staatlichen Stellen (Zuschüsse, Darlehen, Mittel aus der Erwerbslosenfürsorge) letztlich nur 28 Gemeinden dem Wasserwerk an. Nach Abschluss der Finanzierungsverhandlungen errechnete sich ein Wasserpreis von 28 Pfennig/m³. |
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1936 Errichtung eines Druckerhöhungspumpwerkes in Belecke, da sich die Wasserversorgung von der Quelle bis zu den Hochbehältern (mit ausschließlich natürlichem Gefälle) bei Verbrauchsspitzen im Sommer als problematisch erwies. Zur Sicherung der Wassergüte wurde an der Quelle eine Chlorgasanlage installiert. |
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1961 Die durch ein Ingenieurbüro erfolgte Überprüfung der Anlagen des Wasserwerkes ergab, dass alle Anlagen - sowohl die zur Wassergewinnung, Förderung sowie die zur Speicherung und Verteilung zu erweitern sind, um den steigenden Wasserbedarf decken zu können. Dies schloss auch die Gewinnung bzw. Beschaffung von Zusatzwasser ein. Die Umsetzung der Prüfergebnisse erfolgte daraufhin nach und nach, soweit der Wasserbedarf und die Finanzierungsmöglichkeiten es ermöglichten. |
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1967 Gründung des "Wasserbeschaffungsverbandes Bullerteich". Das Lörmecke-Wasserwerk ist zu 50% beteiligt und sichert sich auf diesem Weg eine Quelle für Zusatzwasser. Die Schaltzentrale am Standort Erwitte nahm 1967 ihren Betrieb auf. |
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1971 Erstnutzung von Wasser aus der Bullerteichquelle im "Trockenjahr" 1971. |
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1975/1976 Erweiterung des Hochbehälters Klieve. 1976/1977 Erweiterung des Hochbehälters Körbecke. Umgründung in "Lörmecke-Wasserwerk GmbH". 1982 Erstbezug von Wasser aus der Aabach-Talsperre. |





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