Arbeiten für Lörmecke-Qualitätssicherungsanlage im Zeitplan


Baugrube bereits ausgehoben – Pfähle sorgen für sichere Gründung

Kreis Soest.  Baustart gelungen, die Arbeiten liegen voll im Zeitplan und alles läuft wie vorgesehen. Diese Zwischenbilanz zieht das Lörmecke-Wasserwerk für die begonnene Errichtung einer Qualitätssicherungsanlage für die Lörmecke-Quelle an der Theodor-Ernst-Straße in Rüthen-Kallenhardt (K 68). Die bereits ausgehobene Baugrube macht den Baufortschritt sichtbar, den weiteren Arbeiten steht nichts mehr im Weg.
 
Die Baugrube ist bis zu fünf Meter tief, rund 30 Meter lang und 15 Meter breit. Es werden nun 42 Zugpfähle in den Boden gerammt. Es handelt sich um fünf Meter lange Gussrohre, die das Gebäude gegen Auftrieb sichern sollen. „Der Baukörper würde wie ein
Boot schwimmen, wenn das Grundwasser zu hoch ansteigt“, erläutert Projektleiter Karl Ceranna die Notwendigkeit der Maßnahme. „Im Anschluss an den Ersten Rohbauabschnitt werden weitere 35 bis zu 10 Meter lange Druckpfähle zur Fundamentsicherung in den Boden gerammt.“
 
Der Diplom-Ingenieur weist außerdem darauf hin, dass der Rohrleitungsbau für den Anschluss der Qualitätssicherungsanlage begonnen hat. Die Trasse für die 50-Zentimeter-Rohre erstreckt sich über 200 Meter. Der Standort der Qualitätssicherungsanlage befindet sich  rund 1,3 Kilometer entfernt von der Quelle. Er liegt vor den jeweiligen Abzweigen des Wassernetzes nach Kallenhardt und Rüthen. Somit gewährleistet die Baumaßnahme die nachhaltige Versorgung dieser, aber natürlich auch aller anderen Bereiche des Versorgungsgebietes mit qualitätsgesichertem Trinkwasser.
 
Das entstehende Gebäude ist untergliedert in einen Aufbereitungstrakt, einen Reinwasserbehälter mit zwei Kammern sowie Lager- und Technikräume. Dort untergebracht werden unter anderem eine Ultrafiltrationsanlage, eine Pulveraktivkohledosierung sowie UV-Anlagen zur Desinfektion.
 
Die Rohbauarbeiten sollen bis Dezember 2015 weitgehend abgeschlossen sein, damit ab 2016  ungestört die Anlagentechnik aufgebaut werden kann. Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf rund 5,5 Mio. Euro.
 

 
Die bereits ausgehobene Baugrube macht den planmäßigen Fortschritt an der Baustelle für die Qualitätssicherungsanlage der Lörmecke-Quelle sichtbar. Foto: Thomas Weinstock

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