Wasserversorgung für weitere Generationen gesichert


Qualitätssicherungsanlage für die Lörmecke-Quelle feierlich eingeweiht


Kreis Soest (kso.2017.06.01.242.-rn). Landrätin Eva Irrgang und Bernhard Schladör, Aufsichtsratsvorsitzender der der Lörmecke Wasserwerk GmbH, haben mit 80 Gästen am Donnerstag, 1. Juni 2017, die Qualitätssicherungsanlage für die Lörmecke-Quelle an der Theodor-Ernst-Straße in Rüthen-Kallenhardt (K 68) ihrer Bestimmung übergeben. Einhellig stellten sie fest, dass mit dieser Zukunftsinvestition die Wasserversorgung im südlichen Kreisgebiet für weitere Generationen gesichert werde.

„Eine geordnete und gesicherte Versorgung mit Trinkwasser gehört für mich zum Kernbereich der kommunalen Daseinsvorsorge“, betonte Landrätin Irrgang. Das Lörmecke-Wasserwerk sei nun gegen alle Unabwägbarkeiten gewappnet, denn es bestehe mit der Qualitätssicherungsanlage und seiner Filtertechnik die Möglichkeit, auf negative Umwelteinflüsse zu reagieren. Mit der neuen, hochmodernen Anlage werde die Versorgungssicherheit erhöht. Die gelungene Realisierung des Baus mache deutlich, wie leistungsfähig Unternehmen in kommunalem Besitz seien. „Deshalb steht der Kreis Soest als Gesellschafter zu seiner 100-prozentigen Tochter Lörmecke, übernimmt gerne und überzeugt die interkommunale Verantwortung für diese hochwertige Dienstleistung“, versicherte Frau Irrgang.

Aufsichtsratsvorsitzender Bernhard Schladör kennzeichnete die Investition als unerlässliche unternehmerische Entscheidung. Die Qualitätssicherungsanlage sei ein Schutzschild für die lebenswichtige Versorgung der Region mit gesundem Trinkwasser. Kernstück dieses Schutzschildes sei die Ultrafiltrationsanlage, die alle Partikel, die größer als 20 Nanometer seien, zurückhalte. Das Wasser sei nach der Ultrafiltration weitgehend keimfrei. Eine UV-Anlage diene dazu, das Wasser mittels UV-Licht ohne Zugabe von Chemikalien zu desinfizieren. Als Option gebe es eine Reinigungsstufe mit Pulveraktivkohle, die bei Bedarf zugeschaltet werde. Der Aufsichtsratschef bezifferte die Baukosten für Gebäude, Außenanlage und Filteranlage auf 4,9 Mio. Euro und verwies darauf, dass damit die noch beim Baustart vor zwei Jahren kalkulierten Gesamtkosten in Höhe von 5,5 Mio. Euro deutlich unterschritten worden seien. „Dieses effiziente und wirtschaftliche Handeln trägt dazu bei, dass Lörmecke auch nach der Installation einer hochwertigen Anlage zur Qualitätssicherung weiter zu den günstigsten Wasserversorgern in Nordrhein-Westfalen zählen wird“, zeigte sich Schladör überzeugt.

Symbolische Inbetriebnahme
Nahmen während einer Feierstunde mit 80 Gästen die Qualitätssicherungsanlage für die Lörmecke-Quelle mit einem symbolischen Knopfdruck offiziell in Betrieb (am Tisch v. l.): der Rüthener Bürgermeister Peter Weiken, Aufsichtsratsvorsitzender Bernhard Schladör, Landrätin Eva Irrgang, Geschäftsführer Alfred Striedelmeyer und der Erwitter Bürgermeister Peter Wessel. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest
  
Hochmoderne Technik
Hochmoderne Technik ist im Inneren der Qualitätssicherungsanlage zu finden. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest

Funktionsweise erläutert
Holger Hellemeier, Technischer Leiter und Prokurist der Lörmecke Wasserwerk GmbH, erläuterte den Gästen die Funktionsweise der Qualitätssicherungsanlage. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest

Architektonisch gelungen
Das neue Gebäude präsentiert sich architektonisch gelungen und gut in die Landschaft eingebunden. Dieses Lob äußerten viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Feierstunde zur Eröffnung. Foto: Thomas Weinstock/ Kreis Soest
 

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Im Kreis Soest ist das Lörmecke-Wasserwerk der Wasserversorger mit dem größten Versorgungsgebiet. 669 km (Stand: 2018) Rohrleitungen wird den 16.835 (Stand: 2018) Haus- und Gewerbeanschlüssen im Verbreitungsgebiet Trinkwasser zum Verbrauch im Haushalt oder zur Produktion von Lebensmitteln sowie hochwertiger Wirtschaftsgüter in der Industrie bereitgestellt.
 


 

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